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Bootsflüchtlinge

Als man immer häufiger von Flüchtlingstragödien auf dem Mittelmeer hörte, beschloss der Asyl - Arbeitskreis des Bezirks Braunschweig, verstärkt durch Mitglieder der Wolfenbütteler AI-Gruppe, tiefer in die Problematik einzudringen und einen Beitrag zur Information und Aufklärung der Öffentlichkeit zu leisten.

Das Team erarbeitete unter Berücksichtigung der Recherche-Ergebnisse von diversen Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen und zum Teil mit deren Unterstützung eine Ausstellung zum Thema "Bootsflüchtlinge", die im Dezember 2008 erstmals in Wolfenbüttel und seither mehrfach in der Region (z.B. in Hannover und Braunschweig) gezeigt wurde. Diese Ausstellung kann auch von anderen Interessierten ausgeliehen werden.

Auf 31 Tafeln (70,5 x 45,0 cm im Hochformat) wird mit Fotos und Texten dargelegt, auf welchen Wegen - und warum - Flüchtlinge aus und über Afrika der afrikanischen Nordküste zustreben, um von dort aus in wenig seetauglichen und überfüllten Booten nach Europa überzusetzen.

Es werden die Gefahren und Hindernisse der Reise geschildert, die Abwehrhaltung der "Festung Europa" und deren Maßnahmen, z.B. der Einsatz der "Frontex" - Schiffe. Insbesondere werden die Menschenrechtsverletzungen angesprochen, die die derzeitige europäische Asylpolitik nach sich ziehen kann oder nicht verhindert.

Den Ausstellungstafeln beigegeben werden Plastikschienen zum Aufhängen der Tafeln, ein Begleitheft mit Zusatzartikeln zum Thema und ein Pressespiegel mit Meldungen über gelungene oder missglückte Überfahrten und Landungen.

Die Ausstellung wird kostenlos verliehen und ist durch AI versichert. Auf Anfrage können wir eine Demo-CD schicken. Kontakt: 05333 - 8108 (Gudrun Kynaß).

Pressebild zur Ausstellungseröffnung (Braunschweiger Zeitung vom 27.11.2008)

Iran - Fallarbeit

Unsere Gruppe arbeitet zur Zeit vertieft zu Menschenrechtsverletzungen im Iran, genauer gesagt betreuen wir ein sogenanntes Case File, einen Einzelfall also:

Es handelt sich um den Geistlichen Ayatollah Boroujerdi, der öffentlich für eine Trennung von Politik und Religion eingetreten ist und dafür inhaftiert, misshandelt und schwer gesundheitlich geschädigt wurde.

Momentan sitzt er im Evin-Gefängnis in Einzelhaft. Wir schreiben umschichtig jede Woche Briefe in den Iran mit dem Appell an die Behörden, Ayathollah Boroujerdi freizulassen oder zumindest seinen Fall noch einmal aufzurollen sowie mit der Bitte um angemessenen medizinische Versorgen und Gewährung von Kontakt zu seiner Familie und zu Anwälten.

Weitere Informationen zur Menschenrechtssituation im Iran finden Sie hier:
http://www.amnesty.de/laenderbericht/iran

Informationen zu unserem Fall Boroujerdi:
http://www.amnesty-iran.de/Main/Mitmachen?action=download&upname=Ayatollah%20Boroujerdi%20Falldarstellung%20April%202014.pdf

Briefaktion "4 pro Jahr"

Möchten Sie sich für die Menschenrechte einsetzen, haben aber nur wenig Zeit? Dann ist unsere Aktion "4 pro Jahr" das Richtige für Sie!

Worum geht es dabei?

Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden.

Darauf setzt ai mit seinen "Urgent Actions", die schon Tausenden das Leben gerettet haben: Immer wenn AI von willkürlichen Festnahmen, "Verschwindenlassen", Morddrohungen, drohenden Folterungen oder Hinrichtungen erfährt, wird eine Briefaktion gestartet.

Ai ruft dann weltweit dazu auf, an die verantwortlichen Regierungen zu appellieren, Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden.

Diese Briefaktionen helfen nachweislich: In 40% aller Fälle führen sie zu Hafterleichterungen, zur Verhinderung von Folter- zur Rettung von Menschenleben.

Wenn Sie bei unserer Aktion mitmachen, erhalten Sie viermal im Jahr von uns einen vorgefertigten Brief, den Sie bitte dann, mit Ihrem Absender und Unterschrift versehen, an die angegebene Adresse weitersenden.

Die Fälle, zu denen wir Ihnen vorgefertigte Briefe zukommen lassen, sind AI-relevante Fälle, d.h., AI verbürgt sich für die korrekte Erarbeitung des Hintergrundes und die Glaubwürdigkeit.

Kleiner Aufwand - grosse Wirkung! Machen Sie mit bei "4 pro Jahr" - wie mittlerweile über 150 andere Briefeschreiber/-innen in der Region Wolfenbüttel! Übrigens: Sollten Sie irgendwann Antwort auf einen dieser Briefe erhalten, so bitten wir um Weiterleitung an uns.

Anmeldung: Irene Albrecht , Tel. (05331) 62246

Mail an Irene Albrecht :WI.Albrecht@t-online.de

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Vortragsreihen in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Volkshochschule

In Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule bietet unsere Gruppe in jedem Wintersemester drei bis vier Vorträge zur Menschenrechtsarbeit und zur Menschenrechtslage in verschiedenen Ländern an, häufig auch mit aktuellem Bezug.

Als Referent/-innen laden wir Expert/-innen aus ganz Deutschland ein, je nach thematischer Ausrichtung des Vortrags auch aus den jeweiligen Länder-Koordinierungs-Gruppen von Amnesty International.

Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei, an einem Infotisch bieten wir jeweils Hintergrundinformationen zu den Vortragsthemen sowie Unterschriften-Aktionen an. Informationen zum aktuellen Vortragsprogramm finden Sie in der Rubrik Aktuelles.

Jugendgruppe

Seit Februar 2007 arbeiten wir als Jugendgruppe von amnesty international in Wolfenbüttel. Wir sind Schüler und Abiturienten im Alter von 15-19 Jahren und treffen uns

jeden Montag von 17 bis 18.30 Uhr im Raum 004 des Gymnasium im Schloß.

Dass unsere Interessen bezüglich der Arbeit für die Menschenrechte breit gefächert sind, zeigte sich bei der großen Auswahl an Themen (Asylpolitik, Folter, Todesstrafe und Kindersoldaten). Wir entschieden uns im letzten Schuljahr für die Rechte der Gefangenen im Lager Guantánamo einzutreten. Während dieses Halbjahres verfassten wir einen Brief an Präsident George W. Bush und warben in der Öffentlichkeit um Unterschriften dafür. In der WF-Fußgängerzone zogen wir mit einem Informationsstand und einer gestellten Szene aus dem Gefangenenlager die Aufmerksamkeit auf uns.

Wir haben eine eigene Homepage unter http://ai-im-gis.jimdo.com

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