Amnesty International Gruppe Wolfenbüttel

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Gruppe Wolfenbüttel

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Auf dieser Seite finden Sie eine Chronik unserer Aktionen

25. Oktober 2017: Amnesty international Wolfenbüttel und Braunschweig luden ein zum Vortrag:
Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand

Vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen eindrucksvollen Abend mit Michael Koch von der Leonard Peltier Unterstützer Gruppe Tokata.Seit über 40 Jahren sitzt er im Gefängnis für eine Tat, die er bestreitet und die ihm nicht juristisch einwandfrei nachgewiesen ist. Inzwischen ist er über 73 Jahre alt, krank, aber von Menschen auf der ganzen Welt unterstützt, ein noch lebendes Monument des indianischen Widerstands gegen die Verletzung ihrer Menschenrechte. Es steht einer westlichen Demokratie, die die Menschenrechte immer lautstark einfordert, schlecht zu Gesicht, wenn sie sie im eigenen Land so missachtet. Michael Koch berichtete von den Hintergründen des „ai-Falles Leonard Peltier“, von dem politischen Zusammenhägen der siebziger Jahre in den USA, dem Indian Movement, den haarsträubenden juristischen Umständen, in denen das Urteil über Leonard Peltier gefällt wurde. Seine zur Gitarre vorgetragenen Lieder berührten die Zuhörerschaft emotional. Die ausgewählten Passagen, die er aus seinem Buch „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“ vortrug, brachte viele Zuhörer dazu, sich mit dem Buch intensiver mit der Thematik zu befassen. Wir bedanken uns bei Michael Koch für seinen Vortrag.
Georg Kynaß, Gruppensprecher



Tag der Begegnung 20.5.2017 in Wolfenbüttel

Neuer Gruppensprecher bei Amnesty International in Wolfenbüttel
Stabwechsel bei Amnesty International, Gruppe Wolfenbüttel. Nach 19 Jahren (1995 bis 2014) löste Dr. Thomas Lins die Gruppensprecherin Irene Albrecht an der Spitze ab. „Ich möchte nach dieser langen Zeit einem jüngeren Mitglied die Möglichkeit geben, neue Ideen einzubringen“, sagte die 67-Jährige während der turnusmäßigen Versammlung im Gemeindehaus St. Thomas. Lins möchte dabei nach eigenen Angaben die erfolgreiche Arbeit fortsetzen. „Es gibt viel zu organisieren. Wir legen deshalb innerhalb der Gruppe die Aufgaben in mehrere Hände. Alle ziehen an einem Strang“, meinte der 51-jährige Arzt. Die Wolfenbütteler Gruppe hat zurzeit neun Mitglieder und drei Jugendliche in einer Jugendgruppe. Die lokale Gruppe entstand 1991 aus einem Werte- und Normenkursus im Gymnasium im Schloss, in dem sich die Schüler mit dem Thema Menschenrechte näher beschäftigten. Sie waren sich damals alle einig, als Gruppe weiterhin die Amnesty-Themen bearbeiten zu wollen. Unter der Leitung von Gudrun Kynaß – Lehrerin am Schloss – entstand eine Jugendgruppe, aus der sich 1995 eine aktive Erwachsenengruppe bildete, die sich seitdem regelmäßig trifft. Schwerpunktthemen sind dabei Menschenrechte im Iran, Asylrecht oder die Situation der Bootsflüchtlinge. Zu der ehrenamtlichen Tätigkeit gehören unter anderem die Gestaltung von Informationsständen, das Organisieren von Vorträgen, Ausstellungen und Lesungen, die Umsetzung von Briefkastenaktionen, das Einsetzen für politische Gefangene, Kampagnen gegen die Todesstrafe oder das Gestalten der Menschenrechtsbildung. Hinzu kommen Benefizkonzerte, Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen oder auch Konfirmandenseminare. Kooperationen gibt es zudem mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) und dem Cinestar-Filmpalast Wolfenbüttel. Aktuell wird Anfang 2015 die Ausstellung „Bootsflüchtlinge“ in der Kreisvolkshochschule zu sehen sein. „Sie wird ständig aktualisiert“, erklärte Gesprächsleiterin Sigrid Bauer. Die Mitglieder Gunda Dieterich und Thomas Meyer werden am 12. November, 19.30 bis 21.45 Uhr, in der Volkshochschule über die Entwicklung der Menschenrechte im Laufe der Geschichte referieren.
Wer Interesse hat, bei der Gruppe mitzuwirken, kann sich per E-Mail unter mammut-lins@web.de melden. Die Jugendgruppe bietet Kontakt per E-Mail: samara.morad@yahoo.de
(Udo Starke, Wolfenbüttler Zeitung, 23.11.2014)

Stand gegen die Todesstrafe und gegen Folter
Hier einige Eindrücke von unserem diesjährigen Stand gegen die Todesstrafe am 11.Oktober 2014 in der Innenstadt Wolfenbüttel.

Künstlerischer Einsatz für Amnesty International
Der Grundkurs Kunst bei Frau Wesche am Gymnasium Große Schule widmete sich, angeregt durch Frau Häring von der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, dem Amnesty- Projekt "Nofretete". Um auf die Situation der Menschenrechte in Ägypten aufmerksam zu machen, gestalteten die SchülerInnen Banner, die im Januar 2014 während einer Demonstration von Amnesty International gegen die Zustände in Ägypten ausgestellt wurden. Dafür stellte jede/r SchülerIn zunächst einen Einzelentwurf her. Aus diesen wurden die überzeugendsten ausgewählt und in Gruppenarbeit mit Acrylfarben auf vorgedruckte Amnesty- Banner übertragen. Alle Schülerinnen und Schüler waren mit so großem Eifer bei der Sache, dass selbst die Pausen unwichtig wurden.
Elke Wesche, Gymnasium Große Schule, Wolfenbüttel

26. September 2014: Tag des Flüchtlings
Pressemitteilung
Amnesty International begeht den Tag des Flüchtlings
Am 26. September, dem Tag des Flüchtlings, möchte die Wolfenbütteler Gruppe von Amnesty International ein Zeichen setzen angesichts der in allen Medien dargestellten Situation von Flüchtlingen, die in großer Not und gewiss nicht freiwillig ihre Heimat verlassen müssen und sich auf unsicheren Wegen – oft genug auch auf dem Seeweg – und mit Gefahr für Leib und Leben auf den Weg in die Ungewissheit machen. Die unlängst veröffentlichen Zahlen von Ertrunkenen im Mittelmeer können niemanden kalt lassen. So sind allein in der vergangenen Woche mindestens 700 Personen in zwei Flüchtlingsschiffen zu Tode gekommen. Neben den Aufgaben im Tagesgeschäft einer Amnesty-Gruppe wie z.B. dem Briefeschreiben zugunsten politischer Gefangener, der Information der Öffentlichkeit über Menschenrechts- verletzungen rund um den Erdball durch Infostände und Vortragsveranstaltungen sowie der Organisation von Aktionen und Benefizveranstaltungen hat sich die Wolfenbütteler Gruppe seit 2006 besonders der Situation der Bootsflüchtlinge angenommen. Es wurde eine umfangreiche Ausstellung zum Thema „Bootsflüchtlinge“ erstellt, die ständig aktualisiert und revidiert wird. Sie kann von Organisationen, Schulen, Kirchen usw. ausgeliehen werden und reist seit einigen Jahren durch die Bundesrepublik Deutschland. Kontakt: Gudrun Kynaß, Telefon: 05333/8108
Aktuell zum Tag des Flüchtlings bittet Amnesty International um die Hilfe der Öffentlichkeit. Auf der Homepage von Amnesty International ist eine Petition zur Unterzeichnung eingestellt, mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten wird, sich für mehr Rechte und einen besseren Schutz von Flüchtlingen einzusetzen, damit nicht noch mehr Menschen auf der Flucht nach Europa ihr Leben verlieren. Die Petition und begleitende Informationen sind unter www.amnesty.de zu finden.

Irans Herz schlägt

Ausstellung zu Menschenrechtsverteidigerinnen im Iran 14. - 28. Februar 2014

Die Wolfenbütteler Gruppe von Amnesty International hat in der Zeit vom 14. bis 28. Februar 2014 die Ausstellung „Irans Herz schlägt“ in den Räumen von und in Zusammen- arbeit mit dem Bildungszentrum Volkshochschule Wolfenbüttel gezeigt.
Nach einem langen Vorlauf der Planung und der Überlegungen zur Eröffnung sowie zur Schlussveranstaltung musste dann ab Januar 2014 alles sehr schnell gehen.
Mit Unterstützung von Michaela Braun in Nürnberg und ihrem großen Sachverstand wurden ein auf unsere Bedürfnisse zugeschnittener Flyer und ein Plakat erstellt, somit konnte ab Ende Januar die Werbung für die Veranstaltung starten. Wir haben Einladungen an Bürgermeister, Landrätin und die politischen Amtsträgerinnen und –träger versandt, die Schulen über interessierte Lehrerinnen und Lehrer informiert und Flyer in den öffentlichen Einrichtungen, Buchhandlungen und einigen Geschäften ausgelegt. Außerdem wurde durch eine Iranerin aus Braunschweig, Frau Parvin Hemmecke-Otte die Deutsch-Iranische Gesellschaft sowie der Internationale Frauenkreis informiert. Aus diesen Gruppen kamen dann auch einige Teilnehmende zu den Veranstaltungen.
Die Ankündigung zur Ausstellung mit Eröffnung und Schlussveranstaltung erfolgte bereits Monate vorher im Jahresprogramm des Bildungszentrums Volkshochschule Wolfenbüttel. Ab Mitte Januar wurden die Glasvitrinen im Foyer der Volkshochschule mit Kunstgegen- ständen, Porzellan, Literatur und Musikinstrumenten gestaltet und machten auf die kommende Ausstellung aufmerksam. Die Vitrinen boten dann später auch einen Blickfang während der Veranstaltungen und namentlich während der Schlussveranstaltung zu „Irans Herz schlägt“. Es ist der Familie Engel aus Braunschweig dafür zu danken, dass sie einige wertvolle Gegenstände beigesteuert hat.
Die örtliche Presse hat uns leider nicht mit so viel Aufmerksamkeit bedacht, obwohl sie rechtzeitig mit einer Pressemitteilung und einer Einladung versehen wurde. Immerhin druckte das Wolfenbütteler Schaufenster, ein vorwiegend für Werbung herausgegebenes Blatt, unsere Pressemitteilung 1:1 ab.\\ Am 14. Februar konnten wir im oberen Foyer der Volkshochschule die Ausstellung eröffnen im Beisein der Landrätin und mit einem Grußwort von Professor Reza Asghari von der Ostfalia-Fachhochschule Wolfenbüttel. Professor Asghari war in den 70er Jahren aus dem Iran nach Deutschland gekommen und wurde seinerzeit durch Mitglieder der Braunschwei- ger Gruppe von Amnesty International dabei unterstützt, in Deutschland Fuß zu fassen. Er teilte den Zuhörern in sehr persönlicher Form seine Sicht der aktuellen Situation im Iran mit.
Aus Anlass der Eröffnung hielt sodann Helmut Gabel aus Hannover vor ca. 50 Zuhörern einen Vortrag mit dem Titel „Iran - Menschen, Kultur und Ideologie“.
Da die Ausstellung an einem sehr günstigen Ort innerhalb des Gebäudes aufgehängt war, konnte sie von vielen Menschen wahrgenommen werden. Auch der Informationstisch mit Petitionslisten und Postkarten wurde gut besucht.
Die Schlussveranstaltung am 28. Februar zog rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer aus Wolfenbüttel und Braunschweig an. Bei der Vorbereitung des gesamten Ausstellungspaketes hatten wir uns vorgenommen, nicht nur die in der Ausstellung dargestellte schwierige politische Lage und die Probleme der Menschenrechtsverteidigerinnen zu thematisieren, sondern ein Licht auf die alte Kultur, Literatur und Musik des Iran zu werfen. Unter dem Titel „Wer klopft an die Tür? – Weisheitsgeschichten des persischen Dichters Rumi“ fand eine Lesung mit Musik statt, an der Oliver Cech, Rundfunkjournalist aus Köln und das Perle Ensemble mit Flöte, Violine und Daf mitwirkten. Dazu las eine Iranerin ein persisches Gedicht auf Farsi vor – es war sehr eindrucksvoll, die Sprache im Original zu hören. Die Mitwirkenden wurden mit Blumen und dem Buch von Mansoureh Shoajee beschenkt.\\ Im Anschluss an die Lesung waren alle Teilnehmenden zu einem Ausklang bei Getränken und iranisch geprägtem Büffet eingeladen. Dort standen iranischer Kartoffelsalat, Yoghurtspeise, Brot, Trockenfrüchte und iranische Kekse bereit. Mit einem lebhaften Treffen im Foyer der Volkshochschule endete so eine für unsere Amnesty-Gruppe sehr erfolgreiche Ausstellung.
Die Rezepte für den iranischen Kartoffelsalat und die Yoghurtspeise wurden auf dem Büffet ausgelegt und fanden regen Anklang:

Salad Olivie (Persischer Kartoffelsalat), für 4-5 Personen

Zutaten:
1 Hähnchenbrust
2 hartgekochte Eier
1 kleine Dose grüne Erbsen
150 g Salzgurken
500 g Kartoffeln
200 g Miracel Whip,
1 Limette oder Zitrone
Salz, Pfeffer
Hähnchenbrust ca. 30-40 min. in Salzwasser kochen. Anschließend sollte etwa 1 Tasse der Hühnerbrühe behalten werden, die später für die Zubereitung des Dressings benötigt wird. Währenddessen die Kartoffeln kochen. Das gekochte Hähnchenfleisch kleinschneiden, dann die Kartoffeln pellen und klein würfeln oder reiben. Die hartgekochten Eier sowie die Salzgurken ebenfalls klein schneiden. Die Erbsen aus der Dose abtropfen lassen und alle Zutaten miteinander vermischen.
Zur Dressingzubereitung verrührt man die Mayonnaise mit etwas von der Hühnerbrühe, etwas Limetten- oder Zitronensaft und ein wenig vom Salzgurkensud und würzt mit Salz und Pfeffer. Anschließend Dressing mit den Salatzutaten vermischen und etwas durchziehen lassen.
Tipp: Man kann auch auf das Hähnchenbrustfleisch verzichten und eine vegetarische Variante des Salates herstellen.

  Joghurtspeise (für 6 Personen)

Zutaten:
1 kg Joghurt, 3.5% Fett
1/2 bis 1 Salatgurke
50 g Rosinen oder Sultaninen
50 g grob gehackte Walnusskerne
Prise Salz
Die Gurke schälen und in kleine Würfel schneiden oder hacken. Zusammen mit den Rosinen und den gehackten Walnüssen mit dem Joghurt in einer Schüssel gut mischen und verrühren. Mit etwa Salz abschmecken.

Broschüre zur Ausstellung
http://www.amnesty-iran.de/Main/20130522001?action=download&upname=Iran_Broschuere_NochSchlaegtDasHerzDesIran.pdf










Stand gegen die Todesstrafe

Am 20.10.2012 errichteten die Wolfenbütteler Amnesty-Gruppe und die Jugendgruppe von Amnesty in Wolfenbüttel in der Fußgängerzone einen Informationsstand gegen die Todesstrafe, da am 10.10. der Internationale Tag gegen die Todesstrafe begangen wurde. Mit der Installation einer Todeszelle sowie auf das Pflaster gemalten Umrissen von Hingerichteten wurden die Passanten aufmerksam gemacht auf die Petitionen für drei in den Todeszellen von Singapur, Indien und Japan einsitzenden Männern. Am Informationsstand standen die Mitglieder der Amnesty-Gruppen Rede und Antwort und verteilten Material.

Stand am 30.6.2012 in der Fußgängerzone

Am 26 Juli jährte sich zum 15. Mal der internationale Tag gegen Folter und die Gruppe veranstaltete aus diesem Anlass einen Infostand in der Fußgängerzone in Wolfenbüttel.
Die Gruppe sammelte Unterschriften und legte Briefe vor zugunsten der Inhaftierten und gefolterten friedlichen Demonstranten und Menschenrechtsverteidiger in Bahrain – eine von Amnesty International Deutschland vorbereitete Aktion.

Internationaler Frauentag am 8.3.2012

Anlässlich des Internationalen Frauentages veranstaltete das Bündnis 8.März ein Konzert mit Gisa Flake in der Kuba Halle in Wolfenbüttel und wir waren bei dieser Gelegenheit mit einem Stand vetreten.
Thema des Standes waren natürlich Menschenrechtsverletzungen an Frauen. Als "Hingucker" hatten wir Puppen zum Mitnehmen ausgelegt, die wir von Nähen für die Rechte von Frauen bekommen haben.
Es lagen 3 Petionen zum Unterschreiben und ein Brief zum Verschicken aus.Im Anschluss an das Konzert haben wir gelbe Tulpen an die Besucherinnen verteilt .
Insgesamt war das Echo der Aktion sehr positiv und wir hatten nebenbei noch einen fantastischen Abend mit Gisa Flake.

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